PROJEKTARCHIV

Projektarchiv Partnerschaft für Demokratie Magdeburg

Hier könnt ihr durch unser Projektarchiv stöbern und euch von anderen Projekten inspirieren lassen.

Das Wahltool zur OB Wahl in Magdeburg

Auch Magdeburg beteiligt sich an der #RespektTour 2022, die vom Bundesnetzwerk Zivilcourage zum Thema #Zivilcourage auf die Beine gestellt wird.

Am Freitag, den 15. Juli 2022 fand an der Gottfried Wilhelm Leibniz Gemeinschaftsschule ein Selbstbehauptungstraining für Schülerinnen der 6. und 7. Klasse statt:

Wie stehe und bewege ich mich sicher? Was muss ich in gefährlichen oder angstbesetzen Situationen beachten? Der Fokus des Workshops wurde darauf gelegt, die eigene Kraft und Fähigkeit sich wehren zu können kennenzulernen und die eigenen Grenzen einschätzen zu lernen.

Besonders für weibliche Personen ist dies in unserer männlich geprägten Gesellschaft eine Herausforderung. Diesem geschlechtsbezogenen Ungleichgewicht wurde mit dem Workshop entgegengewirkt: Schülerinnen wurden befähigt für ihre eigenen Grenzen einzustehen.

Durchgeführt wurde der Workshop von den zwei Selbstbehauptungstrainerinnen Valerie und Franziska. Die Trainerinnen arbeiten traumasensibel und aus einer positionierten Perspektive – das heißt, sie teilen ihr (bisheriges) Wissen und sind sich ihren bisherigen (Nicht-)Erfahrungen bewusst. In den Trainings wird ein empowernder Raum geschaffen, in dem jede einzelne Person sich mit dem schmerzlichen Thema Gewalt im eigenen Tempo und eigener Weise auseinandersetzten kann. Hier findet ihr weitere Informationen zu den Trainerinnen und ihrem Ansatz: https://mymindisamuscle.files.wordpress.com/…/selbstbeh…

Organisiert und Koordiniert wird der Workshop im Rahmen des Zivilcourage Projekts „Otto greift ein“ von der Netzwerkstelle Demokratisches Magdeburg.

Gefördert wird der Workshop durch die Landeshauptstadt Magdeburg, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ und mit Mitteln des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt im Rahmen des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit.

Selbstbehauptungstraining

Bei der Oberbürgermeisterwahl am 24. April 2022 gab es eine online Wahlhilfe – von Jugendlichen und für Jugendliche. VOTO ist eine parteineutrale digitale Wahlhilfe für kommunale Wahlen (ähnlich dem Wahl-o-maten). Die digitale Plattform befasst sich mit den Kandidat*Innen die Oberbürgermeister von Magdeburg werden möchten.

Vor allem junge Erwachsene sollen sich über VOTO über die Haltung der Parteien und Kandidat*Innen zu politischen Themen für die anstehende Wahl informieren und sehen, wer ihnen in politischen Themen am nächsten steht.

Damit für VOTO die politischen Thesen erstellt werden können, suchen wir Menschen, die bei einem Thesenworkshop mitmachen. Die interessierten Jugendlichen/jungen Erwachsenen erstellen im Workshop von VOTO und ggf. weiteren Teilnehmern die Thesen.

Der Workshop findet am 25.02.2022 im CVJM statt.

Für die Teilnahme sucht der StadtJugendring Magdeburg Jugendliche/junge Erwachsene zwischen 16 und 24 Jahren mit Interesse an politischen Themen.

Umweltpolitik ohne Durchsetzungsvermögen? Staatliches Handeln aus der Perspektive von Umweltengagierten

Mit der Förderung der „Partnerschaft für Demokratie“ Magdeburg und dem Förderprogramm „Demokratie leben!“  realisierte Peter-Georg Albrecht von der Hochschule Magdeburg/Stendal eine Studie zu den politischen Einstellungen von Umweltengagierten in Bezug auf Umweltschützendes- und Umweltpolitisches Engagement.  Die geförderte Studie ist nun Grundlage für seine Veröffentlichung „Umweltpolitik ohne Durchsetzungsvermögen?“.

Das Wirtschafts-, Demokratie – und Staatsverhältnis von Umweltengagierten steht im Mittelpunkt der Studie. Thematisiert werden Umweltfrevel, umweltschädigende Strukturen, umweltpolitischer Zeitdruck, wirksame gesellschaftliche Belohnungs- und Bestrafungsformen sowie mögliche staatliche Zwangsmaßnahmen.

Kein Zwang bitte! Das zentrale Ergebnis der qualitativen Magdeburger Untersuchung zum Wirtschafts- und Demokratie- und Staatsverständnis von Umweltengagierten verblüfft, werden die Durchsetzungsmöglichkeiten nachhaltiger Politikziele doch aktuell intensiv diskutiert. Die vorliegende komparativanalytische und methodenkritische Interviewstudie ergänzt die Erkenntnisse von Umweltengagierten zu Umweltcourage und Umweltpolitik.

 Ladengespräche

Unter dem Motto „Ladengespräche für mehr Miteinander und gegen Diskriminierung“ startete am 10. April 2019 die Veranstaltungsreihe im Rahmen des „Aktionssommers Antidiskriminierung“ der Hochschule Magdeburg-Stendal. Thematisiert wurden verschiedene persönliche Erfahrungen mit Diskriminierung, außerdem wurden Grenzen und Möglichkeiten besprochen, die zu beachten sind, wenn man Menschen und Organisationsstrukturen dazu bewegen möchte, gegen Diskriminierung vorzugehen. Gefördert wurde die Reihe vom Bundesprogram “ Demokratie leben!“ und der Partnerschaft für Demokratie“ der Landeshauptstadt Magdeburg, sowie Miteinander e.V., das Netzwerk für Demokratie und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt.

Frauen für mehr Miteinander und gegen Diskriminierung im Alltag: Auftakt der Veranstaltungsreihe bildete eine Podiumsdiskussion über Diskriminierung von Frauen im Alltag. Beteiligt waren Mitarbeiterinnen und Leiterin der Koordinierungsstelle Genderforschung und Chancengleichheit Sachsen-Anhalt, die Gleichstellungsbeauftragte der Landeshauptstadt Magdeburg +, sowie Mitwirkende des Studierendenrats der Hochschule Magdeburg- Stendal.

Mehr Kopf als Tuch:  Im Rahmen des Sommersemesters gegen Diskriminierung an der Hochschule Magdeburg-Stendal las die Autorin und Referentin für Interkulturelle Pädagogik und Philosophin Amani Abuzahra aus ihrem Buch „Mehr Kopf als Tuch“ vor. Das Buch behandelt verschiedene gesellschaftskritische Analysen und persönliche Geschichten von Musliminnen aus Österreich und Deutschland. Ein Video zu Lesung ist zu finden in der Mediathek von „Der Offene Kanal Magdeburg“.

Menschen mit Behinderung für mehr Miteinander und gegen Diskriminierung im Alltag: Schwerpunkt dieser Veranstaltung lag auf Möglichkeiten und Formen der Inklusion von Menschen mit Behinderung. An der Diskussion beteiligt waren die Projektkoordinatorin für „Inklusive Bildung Sachsen-Anhalt“, eine Auszubildende zur Bildungsberaterin, ein Research Group Leader am Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik Halle/Saale, der Studiendekan der Sozialen Arbeit, Gesundheit und Medien, sowie staatlich geprüfte- und Dipl. Gebärdensprachdolmetscherinnen.

Senior*innen für mehr Miteinander und gegen Diskriminierung im Alltag:  Im Rahmen der Veranstaltung diskutierten Senior*innen und Vertreter*innen aus der Senior*innenpolitik, sozial Gerontologie und studierende der Sozialen Arbeit, zum Thema altersbezogene Integration und Diskriminierung. Durch die heterogene Zusammensetzung des Podiums wurden verschiedene Aspekte des Engagements älterer Menschen deutlich. Auch wurde aufgezeigt, welche Begegnungsorte sowie Beratungs- und Unterstützungsangebote es für ältere Menschen in Magdeburg gibt.

Internationale Studierende für mehr Miteinander und gegen Diskriminierung im Alltag: Im Zuge der Veranstaltung erzählten internationale Studierende von ihren persönlichen Erfahrungen, den Hindernissen und Unterstützungen während des Studiums. Zusätzlich gab es einen Überblick über die formalen Unterstützungsstrukturen an der Hochschule und Universität. Auch wurde betont, dass die Landeshauptstadt Magdeburg anstrebt ein „Welcome Center“ für internationale Gäst*innen, und Studierende und Zugewanderte zu werden.

Tag der Zivilcourage: An diesem Tag setzten über 50 Vereine, Institutionen und Initiativen auf den Straßen und im Internet ein deutliches Zeichen für mehr Zivilcourage. In Magdeburg nahmen das Zivilcourageprojekt „Otto greift ein“ sowie zahlreiche Partner*innen aktiv am Bundesweiten Aktionstag teil.